Kritik des diabolischen Imperialismus

oder: von der Diablokratie zur Wurzeldemokratie!

Die auf Gottvertrauen beruhende Friedensordnung

der ursprünglichen Menschheit auf dieser Erde ist durch ein diabolisch inspiriertes System von Gewaltherrschaft in den letzten fünftausend Jahren zunehmend in Bedrängnis geraten.

Die Systeme, welche wir uns als Erdenmenschheit von bestimmten Netzwerken besonders herrschsüchtiger Individuen in den vergangenen Jahrzehnten, Jahrhunderten, Jahrtausenden haben aufprägen lassen, erscheinen auf den ersten Blick lückenlos: Staatsgewaltherrschaft, Todestechnik & Wucherwirtschaft, Meinungsindustrie. Seit die Rothschild-Brüder vor zweihundert Jahren damit begannen, durch Verleihen von Geld an Regierungen systematisch politische Macht zu akkumulieren und eine internationale - und überkonfessionelle - Clique aus wenigen Dutzend Familien dieses System immer weiter perfektionierte (mit der Gründung der amerikanischen „Fed“ vor gut einhundert Jahren als einem wichtigen Meilenstein), hat eine kleine Gruppe von Oligarchen, die von einem diabolischen Machtstreben geprägt sind, tatsächlich einen unvorstellbaren Einfluss auf diesem Erdball errungen. Dieser gründet sich auf ihre Beherrschung des Geldwesens, der Medien, des militärisch-industriellen Komplexes mit seinem Einfluss auf die Technologieentwicklung - und schließlich der Geheimdienste und Regierungen. Dies stellt die Zuspitzung eines fünftausendjährigen Prozesses fortschreitender struktureller Gewalt gegen Mensch und Erde dar, den traditionell die Matriarchatsforschung, aktuell aber zum Beispiel auch Fabian Scheidler in seinem Buch „Das Ende der Megamaschine“ (Wien, Promedia-Verlag, 2015) sehr umfassend und treffend beschreibt.

Die Säulen dieser „Megamaschine“ sind, wie erwähnt: Staatsgewaltherrschaft, Todestechnik & Wucherwirtschaft, Meinungsindustrie. In ihnen ist die Annahme, dass "die Gesetzmäßigkeiten der materiellen Welt" der letztlich alles entscheidende Wirkfaktor unseres Erdendaseins sind, konsequent umgesetzt. Dabei ist ein Wissen um feinstofflich Materielles immerhin so weit eingeflossen, dass mit gutem Grund der Meinungsindustrie (Wissenschaft, Bildungssystem, Medien ... bis hin zu technischen Mitteln der Bewusstseins-Steuerung) eine Schlüsselrolle für das Projekt totalitärer Weltbeherrschung zugewiesen wird. Die Menschen sollen das System, das sie knechtet, für das einzig Denkbare halten. Denn würde ein anderes Denken, Fühlen oder gar Glauben um sich greifen, stünden auch die anderen Achsen der hier entfalteten "Matrix" auf tönernen Füßen. Eben ein solches anders gerichtetes Glauben, Wissen, Fühlen, Denken und Handeln aber soll mit den hier präsentierten Texten unterstützt werden.

Dem Weltbeherrschungsprojekt des spaltend-zerstörerischen Geistes, der in den genannten Machenschaften zum Ausdruck kommt, entgegen steht eine Kraft, die sich immer mehr in die Defensive gedrängt sieht, die durch unser Erkennen und Handeln aber in jedem Augenblick gestärkt werden kann: ein Geflecht von Gemeinschaften geistig wacher Menschen - ebenfalls aller Nationen und Bekenntnisse -, die aus tätiger Heimatliebe in Selbstachtung aus Gottvertrauen weltumspannend „ein, zwei, drei, viele Allmenden“ (im Sinne von Kai Ehlers, https://kai-ehlers.de/) gestalten und hegen. Diese Kraft nenne ich Wurzeldemokratie, denn sie wurzelt in einer Verankerung unserer Seele in jener schöpferischen Intelligenz, welche alles Sein hervorgebracht hat - im europäischen Kulturraum traditionell „Gott“ genannt, im arabischen „Allah“ - und deren Wesen ist Weisheit, Unendlichkeit und Liebe.

Das Wissen um unsere wahre Identität als Funken des Lichtes einer in letzter Konsequenz liebevollen schöpferischen Wesenheit ermöglicht andere Konzeptionen und Visionen für die Art und Weise, wie wir gemeinsam diese Erde besiedeln wollen, als es der herrschende Materialismus tut. Es war im Untergrund immer vorhanden, ist nicht totzukriegen und wird letzten Endes den längeren Atem haben, weil es in einer umfassenderen, daher heilsameren Weltsicht gründet als das Projekt der Herrschsüchtigen.

Durch die Brille der äußeren Realität, in der Optik des "ersten Blickes" auf unsere Welt allerdings erscheint diese ganzheitliche Sicht als Wunschdenken, das in die Defensive gedrängt und im Aussterben begriffen ist. Wir wollen aber doch einmal sehen, ob dieser Eindruck bei näherem Hinsehen wirklich Bestand haben wird oder ob hier nicht vielleicht der Schein trügt. Und da nun einmal Bewusstsein die Grundlage allen Seins ist, tun wir dabei gut daran, an den Anfang unseres Entwurfs einer grundsätzlich anderen, nämlich friedvollen, liebevollen Weltgesellschaft die Konzeption einer lebensdienlichen Alternative zur herrschenden Meinungsindustrie zu stellen. Die Art, wie wir dafür sorgen, unsere Aufmerksamkeit zu lenken und damit unser Bewusstsein, unser Wissen, unseren Geist in eine bestimmte Richtung zu prägen, ist schließlich grundlegend für alle Anläufe auf das Ziel, auch Wirtschaft, Technik und schließlich so etwas wie "Staat" auf eine grundlegend andere Weise zu imaginieren und zu praktizieren als bisher üblich - ganz im Sinne auch von Kai Ehlers‘ Vision einer „integrierten Gesellschaft“. Die hierfür zu mobilisierende „moralische Fantasie“ kann dabei von Rudolf Steiners Ideen zum Thema „Dreigliederung des sozialen Organismus“ - mit seinen Zielen eines freien Geisteslebens, eines auf die Pflege von Recht und Gerechtigkeit reduzierten Staatsapparates und eines assoziativen Wirtschaftens - sehr profitieren. 

Für die Stärkung einer solchen Wurzeldemokratie (oder sozialen Dreigliederung oder integrierten Gesellschaft) wird entscheidend sein, wieweit es uns gelingt, der mächtigen „Wahrheitsindustrie“ unserer Zeit - bestehend aus den modernen Massenmedien und den Experten der materialistischen Wissenschaft (die heute das Erbe der Priesterschaft der alten Religionen angetreten haben) - mit einem wirklich freien Geistesleben selbstbewusster Menschen entgegen zu treten - basierend auf aktiver Gewissensbindung und dialogischer Wahrheitsfindung auf Augenhöhe in „kreisförmigen“ Konferenz-Strukturen. Dies könnte sich ausdrücken in einer echten ,ResPublica‘ (im Sinne des "Wir sind das Volk"- Slogans von 1989): einem gesunden, allmende-bewussten mittelständischen Wirtschaften in selbstregulierten Gemeinschaften.





Peter Berner, 26. November 2019 (wesentlich kürzere Erstfassung: Juli 2015)