Tagebuchnotizen, Leserbriefe und Kommentare zum Zeitgeschehen.

(chronologisch rückwärts geordnet)


Rot gesetzte Verknüpfungen sind mittlerweile (auch über archives.org) nicht mehr aufrufbar;

die entsprechenden Inhalte kann ich interessierten Mitmenschen bei Bedarf zur Verfügung stellen.

31. Dezember 2025

Wächst das Rettende auch?


Wenn unser – und mit uns meine ich die Gesamtheit aller an einer geist- und liebevollen Gestaltung unseres Gemeinwesens interessierten Mitmenschen – wenn unser Verstand und unser Herzblut nicht ausgereicht haben, eine derart umfassende Machtergreifung des politischen Bösen auf diesem Kontinent zu verhindern, wie wir sie derzeit erleben: was kann die Hoffnung begründen, dass die gebotene Ent-Machtung dieser sich so gefährlich austobenden Kräfte in absehbarer Zeit möglich sei?


Manches hier in Mitteleuropa fühlt sich ähnlich an wie vor einundachtzig Jahren der Jahreswechsel 1944/1945 im Deutschen Reich: Alles bricht zusammen, während die Lügenpropaganda der Herrschenden und der politische Druck gegen Andersdenkende sich in ungeahnte Höhen aufschwingen. Viele helle Köpfe und mutige Oppositionelle sind längst emigriert, uns anderen bleibt nur in innerer Emigration „unter der Bettdecke Feindsender zu hören“ und auf eine baldige Befreiung durch USA und Russland zu hoffen.


Anderes aber ist doch deutlich anders gelaufen: Die Machtergreifung verlief dieses Mal nicht mit großem Trara, mit Fackelzügen anlässlich der Ernennung eines neuen Reichskanzlers und ähnlichem, sondern als schleichender Prozess. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo man meinte die EU-Bürokratie achselzuckend belächeln zu können: und plötzlich ist aus diesem Gebilde ein Monster geworden, das Andersdenkenden über Nacht ohne Anklage und Prozess alle Bürgerrechte und Bewegungsfreiheiten entzieht, das während es die Erde und alles was auf ihr lebt flächendeckend vom Himmel aus mit Gift besprüht zugleich unsere ökonomische Lebensgrundlage zerstört, und uns alle (die jungen Leute voran)

am liebsten auch noch direkt in den nächsten heißen Krieg schicken möchte.


Vor fünfundzwanzig Jahren hatte ich gefragt: „Wächst das Rettende auch?“

Wann wie wo – um Himmels Willen – tut es dies heute?

24. Dezember 2025

Eine Neujahrsbotschaft

an Andreas Bangemann als Antwort auf seinen Blogbeitrag: https://humane-wirtschaft.de/wogegen-ich-2026-nicht-mehr-kaempfen-will/


Wenn es ein Grundmotiv gibt, das über das halbe Jahrhundert meines Erwachsenenlebens meinen ‚weltbürgerlichen‘ Blick auf das Zeitgeschehen begleitet, dann ist es das ungläubige Erstaunen darüber, wie groß die Diskrepanz ist zwischen dem ungeheuren Potenzial menschlicher Intelligenz, weltgestaltend wirksam zu werden, wie es sich vor allem im Bereich der Technologie ausdrückt, aber zum Beispiel auch im reichen Spektrum ganzheitlicher Heilweisen – und der scheinbar völligen Wirkungslosigkeit intelligenter Einsicht dort, wo es um die Gestaltung unseres Gemeinwesens geht.

Wenn man die Gründe dafür zu erfassen versucht, stößt man folgerichtig auch auf eine Erkenntnis, die ich jüngst wie folgt pointiert verbalisiert hatte: Der harte Kern ausgesprochen herrschsüchtiger Mitmenschen betreibt einen erheblichen Aufwand, um zu seinen finsteren Machenschaften unser aller Zustimmung zu kaufen. Die Kehrseite dieser Einsicht ist allerdings eine Bewusstheit dafür, wie sehr die Aufrechterhaltung gewisser destruktiver Mechanismen offenbar tatsächlich unser aller Zustimmung bedarf. Das wiederum zeigt, welche Macht der Schulung klaren Denkens und eines unverstellten Blicks auf die Verhältnisse, in denen wir leben, innewohnt.

Und ich stimme Dir völlig zu, dass ab dieser Einsicht jede weitere Aufmerksamkeit auf das Walten der Gegenkräfte unsinnig ist, sondern alle verfügbare Kraft dahinein fließen sollte, das Verstehen gesellschaftlicher Zusammenhänge als gemeinschaftliche dialogisch-explorative Kunstfertigkeit so oft es geht und so gut es geht ein- und auszuüben. Geistige Praxis in Gemeinschaft als erlernbare Kulturtechnik, so hatte ich es jüngst formuliert, möge doch bitte der immaterielle Exportschlager werden, den wir, wie ich glaube, gerade aus dem deutschen Kulturraum heraus dieser mehr denn je aus den Fugen geratenden Welt schenken können.

Geistige Praxis in Gemeinschaft bedeutet für mich, dass wir darüber hinaus wachsen, uns jeweils nur in der jeweiligen ‚Bubble‘ zu bewegen, in der wir durch biografische Fügungen und geistige Vorlieben gelandet sind: hier die Libertären, dort die Freiwirtschafter, dort die anthroposophisch inspirierten Dreigliederungsfreunde – alte Linke, neue Rechte, und wer sonst nicht noch alles. Es bedeutet, dass eine Lust und ein Ehrgeiz entsteht, dass aus der Gesamtheit aller, denen intellektuelle Redlichkeit mehr bedeutet als ideologische Rechthaberei und Machtkämpferei, vielleicht eine den technischen und kommunikativen Möglichkeiten unseres Jahrhunderts entsprechende Neuauflage dessen geschehen möge, was seinerzeit das Paulskirchenparlament war: ein Dialogprozess, der gerade aus seinem all-umfassenden Charakter die Legitimation schöpft, gesellschaftliche Gestaltungsmacht zu beanspruchen.

2. Juni 2025

Ein paar Gedanken zur Auferstehung des deutschen Geistes

(welcher – im Gegensatz zu Christus – zu seiner Kreuzigung selbst beigetragen hatte):

Nicht Vaterlandsliebe war der Markenkern der Nazis (diese hatten sie mit einem großen Teil der Deutschen gemeinsam, mit Sozialdemokraten, Kommunisten, Christen und natürlich auch Juden),

sondern Rassismus: ein pseudowissenschaftlich missionarisch aufgeladener, eigentlich satanistisch-geistfeindlicher (und damit im Kern auch auto-aggressiver) Haß auf einen nach äußeren Merkmalen abgegrenzten Teil der Menschheit, gepaart mit einem pathologischen Streben nach totalitärer weltlicher Machtausübung.


Insofern sind die heutigen Wiedergänger der Nazis eben gerade nicht die Patrioten, sondern die Antideutschen (die sich seit Merkel an die Macht gemogelt haben).

Und mit Rechts und Links hat eine solche Gegenüberstellung schon mal gar nichts zu tun.

27. Mai 2025

Ist dieses Deutschland, das sich gerade zum zweiten Mal in nicht mal hundert Jahren mit Riesenschritten in einen kriegsgeilen totalitären Unrechtsstaat hineinentwickelt, wirklich dasselbe Deutschland, auf dem in dieser aus den Fugen geratenen Welt von vielen Seiten so große Hoffnungen ruhen?

Ja, durchaus – denn (so Rudolf Steiner 1919, GA192 S.217): Versteht sich der Mensch in Deutschland zu durchgeistigen, dann ist er der Segen der Welt; versteht er es nicht, dann ist er der Fluch der Welt.

10. April 2025

(weitergeleitet von https://t.me/wwwKERNPUNKTEcom/998):

Aus KERNPUNKTE NO. 3/2023 

«Es wäre ja ganz und gar unmöglich, dass solche Unwahrhaftigkeiten heute durch die Welt schwirrten, wenn man dabei nicht immer auf die Unwissenheit der Menschen rechnen könnte. Unter Unwissenheit verstehe ich natürlich nicht diejenige, die notwendigerweise dadurch entsteht, dass nicht alle Leute Zeit haben, sich über alles zu unterrichten; aber was notwendig wäre, das ist ein wenig Selbsterkenntnis. Man kann ja gewisse Verhältnisse nicht beurteilen, wenn man gewisse Dinge nicht kennt, und Urteile über ganze Völker, die aus der Unwissenheit heraus geboren sind, wirken sich in der allerschlimmsten Weise aus. Und heute ist eben unendlich vieles aus der Unwissenheit heraus geboren. Das ist natürlich bedingt durch jene schwarze Magie [...], welche man heute Journalismus nennt; denn es ist eine Art von schwarzer Magie [...]. Im Kleinsten muss man sich Wahrhaftigkeit aneignen. Das muss das praktische Ergebnis unserer geisteswissenschaftlichen Bestrebungen sein [...]. Wenn man diesen Trieb nach Wahrhaftigkeit nicht in sich entwickelt, dann wird man immer der Gefahr ausgesetzt sein, von der in der Welt lebenden Unwahrhaftigkeit angesteckt, suggeriert zu werden [...]. Heute gehört das zu den allerersten Erfordernissen des Menschen, der es mit dem Menschenheil und mit dem Menschenfortschritt ehrlich meint, sich nicht übertölpeln zu lassen von der Unwahrhaftigkeit.»

Rudolf Steiner, Dornach 13. Januar 1917

22. März 2025

Politik auf Hooligan-Niveau


Am Mittwoch, den 19. März, soll in der Sendung Maischberger des Deutschen Fernsehens ein so genannter „Journalist und Podcaster“ namens Tilo Jung seinen Auftritt gehabt haben – berichtet jedenfalls RTdeutsch und zitiert ihn zum Thema des Putin-Trump-Telefonats mit den Worten:


"Ich finde, da treffen sich zwei Faschisten, und zwar zwei Imperialisten...[Ungläubige Nachfrage der Moderatorin: "Zwei Faschisten?"]... das sind zwei Faschisten. Wenn man das alles unter dem Kampf zwischen Faschismus und Demokratie auf der Welt gerade begreift (sic), dann macht das alles total Sinn. Wir haben einen Putin, der ein Faschist ist, genauso wie Trump, der mit seinen Faschisten gerade die Macht ergreift in den USA." und, sozusagen erläuternd, etwas später:

"Und wenn man Faschisten als Imperialisten begreift, dann macht das alles total Sinn, die regeln gerade die Welt unter sich auf. […] – und das ist eine große, große Niederlage für Europa und die europäischen Demokratien und damit die Ukraine." Fazit:

"Faschisten sind per se, Faschismus ist Anti-Demokratie, das Gegenteil von Demokratie. Und das ist ein Putin, der Demokratie bekämpft, wie kein anderer, und das sind auch die Trumpisten, von JD Vance und Project 2025 [dem Regierungsprogramm von Donald Trump] und deswegen sind das Brüder im Geiste und darum macht das alles Sinn."


Das ist wahrlich politische Un-Kultur auf den Punkt gebracht. Da wird primitivstes Schwarz-Weiß-Denken auch noch als weiser Durchblick verkauft. Auf so etwas wie Argumente, Begründungen oder Definitionen kommt es nicht an: Die anderen sind böse, weil sie die anderen sind, die unsrigen sind gut, weil sie die unsrigen sind, fertig! Politik auf Hooligan-Niveau…

Das Schlimmste an der öffentlich-rechtlichen Zelebrierung derartiger Ergüsse ist meiner Meinung nach die unterschwellige Botschaft:

Auf Geist kommt es nicht mehr an!

20. März 2025

Die schwere Verwundung meines deutschen Volkes ist eine tief in der Seele vergrabene Ohnmachtserfahrung gegenüber der Herrschaftsanmaßung des Feindes von Gottheit, Menschheit und Menschlichkeit.

Diese Ohnmachtserfahrung stimuliert verschiedene Abwehrreflexe, zwischen denen durchaus auch beliebig hin- und hergesprungen werden kann. Da wären zu nennen:


Resignation gegenüber allen Bestrebungen, Zusammenhänge des Weltganzen wissend zu erfassen und gestaltend mitzuprägen (und damit Verrat an einer wesentlichen Qualität unserer Seele) mit Rückzug ins Private, Hedonistische oder Zynische.

Verleugnung des aggressiv lebensfeindlichen Charakters der nach unserer Versklavung strebenden Mächte, verklärende Idealisierung derselben und Identifikation mit ihnen.

Umlenkung der durch unsere Vergewaltigung ausgelösten Wut auf den Bruder, auf den alles Böse projiziert wird, und den mit gnadenlosem Haß zu verfolgen wir uns infolgedessen nicht nur berechtigt, sondern geradezu verpflichtet fühlen.


Die Heilung dieser Verwundung erfordert unseren Mut, uns dem tiefen Seelenschmerz zu stellen und alle bisher panisch vermiedene Wahrheitssuche wieder aufzunehmen, in vertrauendem Rückgriff auf eine wesentliche Erkenntnis aller großen Weisheitstraditionen der Menschheit:

Ist das Böse auch mächtig, so ist GOTT doch all-mächtig!

Gesamtdarstellung aus verschiedenen (Werk-)Tagebucheinträgen, entstanden zwischen 9. August und...

...23. Oktober 2022

Das Suchen und Kreieren wirkmächtiger Bildsprache wider transhumanistischen Ungeist ist mir ein wesentliches Anliegen.

Wie kann ich das Wesen der jahrtausend(e)langen Himmelsverdunkelung, der wir ausgesetzt waren und sind – und des entsprechend heute notwendigen Sektenausstieges – in eine bildmächtig direkt die Seele ansprechende Sprache fassen?

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Ja: Meiner Leidenschaft für wohlgesetzte Sprache im Dienste von Wahrheit und Wahrhaftigkeit wünsche ich ein wirkmächtiges Betätigungsfeld!

Die Heilung der schweren seelischen Krankheit, die unser Gemeinwesen befallen hat, durch Förderung bewusster Einsicht in die Dynamik dieser Pathologie zu unterstützen ist mir ein Anliegen.

Kern dieser Dynamik ist eine Wechselwirkung zwischen dem hoch aggressiven Agieren einer aufs menschenverachtendste geistesgestörten Elite und einem dieses begünstigenden und durch dieses hervorgebrachten Massenbewusstsein - welche seit mindestens zwei/drei Jahrhunderten anhält, seit zwei/drei Jahrzehnten spürbar an Fahrt aufnimmt und seit zwei drei Jahren in bisher unvorstellbarem Maße kulminiert.

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Lohnend zu beschreiben wäre,

wie ich 65 Jahre lang in der Normopathie des transhumanistischen Krieges gegen Wahrheit, Wahrhaftigkeit und Menschlichkeit aufwuchs

und Jahrzehnte brauchte um zu merken,

dass hier keineswegs, wie zunächst naiv angenommen, ein ununterbrochener Fortschritt zu einer immer besseren gesellschaftlichen Ordnung erfolgte,

sondern schließlich sogar exakt das Gegenteil der Fall war!

Es ist im Nachhinein wahrlich erschreckend, zu realisieren, wie wir es in den vergangenen Jahrzehnten alle haben geschehen lassen können, dass strukturelle Boshaftigkeit in einem ungeheuren Ausmaß unser globales menschliches Gemeinwesen durchsetzt und geprägt hat!

Es geht derzeit um nichts Geringeres als um eine Wiederaneignung unseres Gegründetseins in Seele und Geist angesichts des grandiosen Scheiterns der technischen Zivilisation.

Das gesundete Gemeinwesen wird geprägt sein von Haltungen und Techniken, wie sie im weltumspannenden Geflecht jener Profis kultiviert werden, die sich dem Prinzip wahrhaftiger Begegnung verpflichtet haben: Wahrheitssuche und Willensbildung durch respektvollen Dialog souveräner Individuen in kreisförmigen Konferenztechniken.

Dieses wiederum ist eingebettet in das weltumspannende lebendige Geflecht der Weisheit, Unendlichkeit und Liebe zugeneigten Mitmenschen, Sphärenmenschen und Sternengeschwister…

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Zweierlei müssen wir durch und durch leibseelisch-geistig erfassen und durchdringen, um zur Transformation beizutragen:

1) Wie konnten wir nur - jahrzehnte-, jahrhundertelang in dieser missbräuchlichen Partnerbeziehung mit den Herrschenden ausharren?! (die eklatant systematisch hinter unserem Rücken betriebene Aushebelung des sozialen Grundgesetzes so lange und so konsequent ignorieren?!)

2) Worin besteht unsere wahre Größe und unsere wahre Macht - der zufolge wir all dies niemals nötig gehabt hätten und nie mehr nötig haben werden?!!!

Und heute, während in Südost- und Osteuropa die Menschen Ostern feiern - ΠΑΣΧΑ - , finde ich erneut Worte für mein „querdenkerisches“ Kernanliegen: ... 

24. April 2022

Wo ist es - 

das weltumspannende lebendige Geflecht aller Weisheit, Unendlichkeit und Liebe zugeneigten Wesen*,

die wir uns mit Freude und Zuversicht der Gestaltung solcher Einrichtungen, Haltungen und Verfahrensweisen widmen, die ein geist- und liebevolles Gemeinwesen begründen?**

Aus diesem Geflecht heraus, vom Schwung unseres positiven Anliegens getragen, können wir (um diese zu überwinden) auch mit klarem Blick auf all jene Verhältnisse blicken, die ein solch freies, lebendig gestaltungs-mächtiges Geistesleben bisher behindert haben - die Elemente der derzeit scheinbar alles beherrschenden „Himmelsverdunkelung“.

Wir können darauf schauen, in welch starkem Maße eine große Zahl unserer Menschengeschwister unter einem Verlust ihrer Seelenverankerung und einem Mangel an Glaube, Hoffnung und Liebe leiden.

Wir können sehen, dass infolgedessen zu viele Menschen, wie MONTALK es formulierte, „schlampige Denker“ sind und Persönlichkeiten haben, die „allein durch gesellschaftliche Erwartungen, fehlbare Autoritätspersonen, biologische Antriebe und die fünf Sinne geprägt wurden“.

Und wir können erkennen, wie umfassend jenes kriminelle Kartell, das den Himmel verdunkelt, die Erde ausplündert und die Beziehungen zwischen uns Menschen vergiftet, strukturell korrumpierte Einrichtungen des Gesundheits-, Bildungs- und Nachrichtenwesens erschaffen hat - um Bescheid zu wissen, wo überall wir unsere Energie und Aufmerksamkeit von Altem zurückzuziehen und Neuem zuzuwenden haben.

Denn, wie Joseph Beuys so schön gesagt haben soll: „Die Zukunft, die wir wollen, müssen wir erfinden - sonst bekommen wir die, die wir nicht wollen.“

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* Weisheit, Unendlichkeit undLiebe sind in meiner Lieblingsversion des Vaterunser die Namen Gottes - siehe unter Mantren - und mit Wesen sind alle Wesenheiten der Erde und des Himmels gemeint.

** Dies wäre meine zeitgemäße und sachgerechte Formulierung der marxistischen Frage nach dem revolutionären Subjekt oder der Steiner‘schen Vision eines freien Geisteslebens.

Passend zum heutigen Karfreitag? Mein Beitrag zum Thema Ukraine...

15. April 2022

Da jedes diktatorische Regime notwendigerweise vor allem den Geist knechtet, untergräbt es damit auf Dauer seine Realitätstüchtigkeit und geht daran zugrunde. Das haben unter anderem die Geschichte des National-sozialismus und des Sowjetkommunismus gezeigt. Deswegen bin ich guten Mutes, dass dieser Tage in der Ukraine diejenigen Kräfte, die für Freiheit und Menschlichkeit eintreten, gewinnen - und die Urheber der zahlreichen dort gegenwärtig begangenen Gräueltaten zur Rechenschaft ziehen werden.

Ein „Politmanifest“ im kompakten twitter-Format:

13. Februar 2022

Möge es uns, die wir die Erde und einander lieben, gelingen,

jene, die solches nicht vermögen,

aus ihren (jetzigen) schädlichen Positionen von Macht

in (für uns alle) heilsame Positionen von Demut zu überführen!

HOWGH!

Die Scham ist vorbei! Gedanken am Wendepunkt...

(aus meinem Tagebuch)         

18. Januar 2022

Wie kann es sein, dass eine sogenannte Antifa, staatsgläubige Linke, Parteigrüne und andere Strömungen der Gegendemonstrationsbewegung, die in meinen Augen der unausweichlichen geistig-seelischen Evolution von Erde und Menschheit so panisch bis phobisch gegenüberstehen, sich selbst als ,Speerspitze des Menschheits-fortschritts‘ sehen? Wo sie doch ,strukturelle Transhumanisten‘ sind!

Verkörpern sie doch eine geistfeindliche, ideologisch unterfütterte Autoritätsgläubigkeit! (Die Warnung davor, mit Kritikern [nach Art der Querdenker] auch nur zu reden, spiegelt ihre Angst davor, ins Denken zu kommen!)

19. Januar 2022

Bei aller Duldsamkeit gibt es in meinen Augen zweierlei, was auf Dauer nicht toleriert werden kann

(kostet es doch anhaltend weltweit zuviel Leben - und Lebensfreude):

Einer großen Masse Ignoranz - im Kern nur in zweierlei Hinsicht: 

Lobbyismus und PR nicht als solche zu erkennen!

Einer kleineren Gruppe Eifer, der sich in Hass und Hetze 

und Befürwortung übergriffigen Zwanges niederschlägt.

20. Januar 2022

Die Scham ist vorbei!

Die Scham darüber, ein gottesehrfürchtiger, heimat-, freiheits- und wahrheitsliebender Deutscher zu sein.

Die dritte antideutsche Kampagnenwelle der transatlantischen Netzwerke, die in den 90er Jahren begann und in der Merkelei ihren Höhepunkt erreichte, zeigt im Pandemieregime nun endgültig ihr seelen-, menschen- und lebensfeindliches Gesicht. Und unser gebeuteltes Volk tut sich irrsinnig schwer, aus der Trance seines post-traumatischen Komas zu erwachen - doch dort, wo es dies tut, ist dies von beeindruckender Qualität!

Aus meinem Tagebuch:                                                                                                                        Datum: 15. Oktober 2021

Ich wünsche von ganzem Herzen und ganzer Seele einen Glauben in mir ausbilden zu können, der mich 

auf organische Weise so vollkommen durchdringt, dass ich in der Tiefe angstfrei mit jenen Mitmenschen kommunizieren kann, die zwischen Macht und Recht oder zwischen Rhetorik und Vernunft keine wesentliche Unterscheidung treffen. Mit Menschen, denen Seelenverankerung, Heimatliebe und Volkszugehörigkeit, Gewissensbindung und geistige Freiheit wenig bis gar nichts gelten gegenüber der disziplinierten Mitwirkung 

an einer für bereits optimal vernünftig - und daher für alternativlos - gehaltenen gesellschaftlichen Ordnung (und der von dieser hervorgebrachten Technologie).

Kurzum: Dass ich glaubensstark genug sein möge, respektvoll angstfrei mit dem Feinde zu streiten.

Aus meinem Werktagebuch:

(inspiriert durch Texte von Jochen Kirchhoff, Charles Eisenstein, Giorgio Agamben und vielen anderen...)

Datum: 16. Mai 2021

Zu den aufwühlendsten Aspekten der gegenwärtigen Weltkrise zählt für mich der Umstand, dass eines der scheinbar privatesten, individuellsten Themen sich plötzlich als das brisanteste und relevanteste politische Thema überhaupt erwiesen hat: die Frage nämlich nach Ausmaß und Ausprägung eines ganzheitlichen, Geist und Seele einbeziehenden Gesundheitsbewusstseins.

Das Ausmaß des Bösen, wie es sich - und zwar schon seit Jahrhunderten, ja Jahrtausenden - in ökonomischen und politischen Strukturen zu realisieren trachtet, können wir verständlicher Weise nur in dem Maße wirklich erkennen, wie wir zutiefst von dessen Überwindbarkeit überzeugt sind. In dem Maße also, wie wir uns einen tiefen Glauben, ein im Innersten verankertes Vertrauen in die gesellschaftsgestaltende Macht von Wahrheitsliebe, Rechtsempfinden und Schönheitssinn bewahrt - oder wieder angeeignet - haben. Und Hand aufs Herz, liebe Mitmenschen: wer aus unserer Generation hat das schon?

In der Tat: zugleich mit dem Defizit, das diese Frage enthüllen könnte, verweist sie auf die bislang eher still und heimlich, in unser aller Privatleben vollzogene Gegenbewegung einer Vergewisserung und Wiederaneignung unserer Verbindung mit jenen geistig-seelischen Sphären und Kräften, die sich dabei als die eigentlich grundlegenden erweisen. Wenn man sich umschaut, ist eigentlich auch auf dieser Ebene in den letzten Jahrzehnten eine Menge passiert. Und nun, so deute ich jedenfalls die Zeichen der Zeit, will das Private also wieder einmal politisch werden...

Wohlan denn, lasst uns auf Spurensuche gehen, was wir alle aus unserer bisherigen bewusstseinsbildenden Lebenserfahrung an Schätzen zusammentragen können für das Große Puzzlespiel des Visualisierens, Imaginierens, Konstellierens und Realisierens eines weltumspannenden wahrhaft menschlichen Gemeinwesens, in dem Wahrheitsliebe, Rechtsempfinden und Schönheitssinn die ihnen gebührende Führungsrolle eingenommen haben werden.

Aus meinem Werktagebuch:

Datum: 3. Mai 2021

[Ausgangspunkt war die Fragestellung: „In welcher geistig-seelischen Situation befinden sich diejenigen Mitmenschen, die im Machtbereich des Feindes leben? (- des Feindes von Menschlichkeit, Gottheit, Wahrheit, Liebe…) Wessen bedürfen sie, um diesen Machtbereich zu verlassen?“ Das Ergebnis ist quasi ein Blick auf die Situation, in der wir uns als Menschheit gerade befinden, aus einer Adlerperspektive, die mir insbesondere hilft, die Existenz so vieler kluger Andersdenkender aus einem etwas gelasseneren Blickwinkel hinzunehmen…]

Als Seelen, die auf Erden inkarniert sind, um bestimmte Wachstumsschritte zu machen, benötigen wir den Mut zur Individuation. Individuation ist das, was innerlich stattfindet in dem, was von außen Initiation heißt. Mut zur Individuation ist die Kraft, die uns beispielsweise im psychotherapeutischen Prozess befähigt, sehenden Auges dem inneren Widerstand zum Trotz die jeweils notwendigen Schritte zu tun: Wo die Angst ist, da geht es lang!

Sollten wir bei einer solchen Inkarnation in ein wohlgeordnetes menschliches Gemeinwesen geraten, kann mangelnder Mut zur Individuation durch Vertrauen in die Mehrheit der Mitmenschen und die gesellschaftlichen Autoritäten wenigstens zeitweilig kompensiert (also ausgeglichen oder wenigstens überbrückt) werden. Denn in einem wohlgeordneten Gemeinwesen stimmen Geist, Weisheit oder Vernunft einerseits, Führung oder Autorität andererseits und Glauben, Wissen oder Überzeugung der Mehrheit der Mitmenschen drittens im Wesentlichen miteinander überein.

In einem aus den Fugen geratenen Gemeinwesen allerdings hat die Führung den Pfad der Weisheit verlassen und kann sich die Mehrheit auf Dauer nur dadurch gefügig machen, dass sie sie über diesen Umstand hinwegtäuscht. In einer solchen Umgebung braucht die inkarnierte Seele diesen Mut zur Individuation in ganz besonderem Maße. Hier kann sie ihre Entwicklungsschritte nicht spielend mit Unterstützung der Außenwelt vollziehen, hier muss sie dies kämpfend gegen äußeren Widerstand tun. Sie befindet sich gewissermaßen im Kursus für Fortgeschrittene.

Die gegenwärtige Weltkrise kann als eine allgemeine Reifeprüfung für die Gesamtheit der inkarnierten Seelen aufgefasst werden - eine Prüfung allerdings, die einem auch in sich selbst noch immer jede Chance für den jeweils nächsten Entwicklungsschritt bietet, bei der also niemand endgültig versagen kann. Äußersten Falles würde man, um im Bild zu bleiben, mit der Notwendigkeit konfrontiert werden, den Kursus zu wiederholen.

Aus meinem Werktagebuch:

Datum: 18. Januar 2021

„Die Erde wartet darauf, dass ich zu meiner vollen Größe finde“ schrieb ich vor weniger Tagen, inspiriert unter anderem durch die gegenwärtige Lektüre von Jochen Kirchhoffs Was die Erde will, in mein Tagebuch.

Meine volle Größe beinhaltet, dass ich ernst nehme, was ich vor gut zehn Jahren postuliert habe: ich will eintreten für eine Welt, in der GEIST die Machtfrage stellt. GEIST gehört in einem wohlgeordneten, mit Erde und Menschheit optimal harmonierenden menschlichen Gemeinwesen in die Regierung, nicht in die Opposition!

Wo GEIST auf Ungeist prallt, stehen auch nicht einfach „zwei Meinungen“ einander auf solche Weise gegenüber, dass die Wahrheit irgendwo „in der Mitte liegt“. Wo GEIST auf Ungeist oder umgekehrt Ungeist auf GEIST stößt, geschieht eine existenzielle Konfrontation, und an der Art, wie sich jede Seite genau dieser Konfrontation stellt, kann wiederum ihr wahrer Charakter abgelesen werden: Während sich Beschränktheit (also Ungeist) durch das Auftreten einer sie in Frage stellenden Perspektive bedroht fühlt und quasi reflexhaft mit aggressiven Ausgrenzungs- und Vernichtungsimpulsen reagiert, kann GEIST daran erkannt werden, dass er (kann Intelligenz daran erkannt werden, dass sie) auf verneinende Gegensätze einschließend, umarmend, integrativ reagiert - durch das Bemühen, eine immer umfassendere Perspektive einzunehmen, welche in der Lage ist, die jeweils erkennbaren Gegensätze auf eine(r) nächst höhere(n) Ebene (hin)aufzuheben.

In diesem Sinne also brauchen es Erde und Menschheit, dass GEIST an die Macht kommt - und zu erarbeiten, in welchen Formen sich dies konkret abspielen kann, dürfte zu den interessantesten Herausforderungen an unsere Schöpferkraft zählen, die dieses Jahrhundert für uns bereithält.

Aus meinem Werktagebuch:

Datum: 12. Dezember 2020

Durch die rechte mentale Ausrichtung bleibe ich verbunden mit dem Quell des Lebens.

Die auf Gottvertrauen beruhende Friedensordnung der ursprünglichen Menschheit auf dieser Erde ist im Begriff, sich selbst wieder her zu stellen.

„Nur Stämme werden überleben!“*

„Wir werden uns bereithalten. Der weiße Mann wird sich selbst überlisten.“**

Die Kaiserreichszeit mit ihren geistig-kulturellen und sozialen Bewegungen ist der Schlüssel.

„Und es mag am deutschen Wesen einmal noch die Welt genesen.“***

„Russen, Deutsche und Juden sind Opfer der selben Täter.“****

Diese verlieren, da sie zu sehr auf materielle Machtmittel gebaut haben, ihre Macht derzeit, weltweit.

Das zeigt sich an der Lebendigkeit und Vielgestaltigkeit des Protestes und neuen Aufbruch's überall auf der Erde.

Und wenn sie uns zu isolieren suchen, wir spüren unser Verbundensein.

Und wenn sie uns zu entpersonalisieren suchen, wir spüren unsere Würde.

Und wenn sie uns zu vergiften suchen, wir spüren unsere Lebenskraft!

Ad maiorem Dei gloriam - ad maiorem Dao gloriam - Amén.

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* beliebte Graffiti-Parole in den siebziger/achtziger Jahren des vorigen Jh.

** Der Großvater des Aloysius Weasel Bear zitiert durch Charles Eisenstein (2014), Die schönere Welt,…, S.132

*** Emanuel Geibel (1861), Schlusszeilen des Gedichtes Deutschlands Beruf

**** mantrisch wiederholter Kernsatz in Thorsten Schulte (2019), Fremdbestimmt

Von: Peter Berner <mail@pberner.de>

Betreff: Ein großartiger Text in schwerer Zeit...

Datum: 23. November 2020 um 14:23:34 MEZ

An: [knapp hundert Adressen aus meinem Verteiler]

Liebe Freunde, diesen Text (den mir meine Schwester gestern zukommen ließ) fand ich so berührend, mir so aus dem Herzen sprechend, so gut auf den Punkt bringend, was auch mir in der gegenwärtigen weltpolitischen Lage das wichtigste Anliegen ist, dass ich ihn gern mit euch allen teilen möchte.

Mit allen erdenklichen Segenswünschen für den kommenden Winter,

Peter

Anfang der weitergeleiteten Nachricht:

Von: M.

Betreff: Wtr: Zensur in Zeiten von Corona: wovor hat man eigentlich solche Angst?

Datum: 22. November 2020 um 17:34:14 MEZ

[ siehe: https://miloszmatuschek.substack.com/p/zensur-in-zeiten-von-corona-wovor

Ergänzender Kommentar zum folgenden Beitrag:                                                                           Datum: 3. November 2020

Als sachliche Unterfütterung der unten genannten Polemik mag die folgende Fleißarbeit des Regensburger Kollegen Christof Kuhbandner gelten, auf den mich die Journalistin Beate Wiemers dankenswerter Weise gestern aufmerksam gemacht hatte:

https://www.heise.de/tp/features/Corona-Lockdown-Droht-tatsaechlich-eine-akute-nationale-Gesundheitsnotlage-4942433.html?fbclid=IwAR3ikhmlAYj2TCja4eVLigdS8MP5O_QO8oUe7pNUn247cE5fn4jXqqQBNBw

Dieser Text bestärkt allerdings nun wieder den polemischen Stoßseufzer, der sich mir selbst heute früh entrang:

Mit dem jüngsten Maßnahmenpaket haben sich unsere Regierenden endgültig als Erfüllungsgehilfen einer Bande korrupter Oligarchen geoutet, die systematisch an der Beseitigung unserer verfassungsmäßigen Ordnung arbeiten, um ungestört ihren globalkapitalistischen Great Reset durchführen zu können.

Rundschreiben an verschiedene Freunde:

Von: Peter Berner <mail@pberner.de>

Datum: 1. November 2020 09:46:28 MEZ

Betreff: Markige Worte zum Heißen Herbst

Liebe Freunde,

da ich nicht annehme, dass Spiegel, taz, Süddeutsche etc. diesen auf der ersten Seite gebracht haben, möchte ich euch hiermit den folgenden offenen Brief zur Kenntnis geben:

https://qnet17.cc/article/451-offener-brief-von-carlo-maria-viganò-an-präsident-trump-übersetzung-aus-q4941/?highlight=Vigano

Ich finde es bemerkenswert, dass sich hier - jedenfalls meines Wissens zufolge - erstmals seit über einem halben Jahr eine Persönlichkeit aus der Kirche öffentlich zu unserem kollektiven Wahnsinn äußert - und damit zeigt, dass sich ab und zu tatsächlich noch ein „Mann Gottes“ in deren Reihen findet, noch dazu einer mit einem - jedenfalls für deutsche Verhältnisse - erstaunlich breiten Hintergrundwissen.

Man muss die markige apokalyptische Sprache dieses Textes nicht mögen, mit der der Autor die extrem polarisierte gegenwärtige Situation in den VSA auch noch gezielt weiter anheizt. Wenn man ihn allerdings so zu lesen vermag, dass nicht jeder Gefolgsmann oder Wähler des gegnerischen politischen Lagers hier als Adressat der Polemik erscheint, sondern jene Kräfte, die im Hintergrund die darin beschriebenen Entwicklungen steuern, erscheint mir gerade eine solch klare Sprache mehr als angebracht.

...

Mit herzlichem Gruß und den besten Wünschen für Dein und Deiner Lieben Wohlergehen,

Peter

Aus meinem Werktagebuch (quasi Update meines „Corona-Special“):

Datum: 14. Oktober 2020

„Durch die Corona-Krise ist die Empfänglichkeit für Verschwörungstheorien mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen“ tönte es vorgestern abend aus unserem Fernseher, in einem Feature, das zum x-ten Mal die durch dieses Unwort mit V bezeichneten Umstände zur Hauptsendezeit zum Thema machte. Die Fernsehredakteure fanden das, was sie da konstatieren mussten, gar nicht gut - ich allerdings freue mich darüber. 

Denn: Was ist hier eigentlich das Thema? Schreibt doch zum Beispiel Alexander Unzicker in seinem lesenswerten Bändchen Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur als Ergebnis seines Versuches, den in diesem nebulösen V-Wort verborgenen Sinn aufzuspüren: Aus dem oben Gesagten folgt eigentlich, dass der Begriff Verschwörungstheorie in der politischen Debatte überhaupt nicht vernünftig, geschweige denn nützlich, definiert werden kann. Sein Gebrauch deutet daher im besten Fall auf Uninformiertheit oder Autoritätsgläubigkeit hin. [S.158] 

So wird tatsächlich ein Schuh draus. Die sieben Monate, die wir mittlerweile unter dem Corona-Regime verbringen mussten, haben in meinen Augen eindrucksvoll die Einschätzung bestätigt, die ich bereits zu Beginn dieser Phase in meinem letzten Beitrag vom 22.03. [siehe unten] formuliert hatte: Wir erleben zum Glück keine globale Gesundheitskrise - jedenfalls keine, die gravierender wäre als jede bisherige Grippewelle auch. Dafür aber erleben wir eine alarmierende gesellschaftspolitische Krise, gewissermaßen die Kulmination der chronischen Systemkrisen, die sich in den letzten Jahrzehnten zugespitzt haben - und die dafür gesorgt haben, dass wir Ideologieproduktion statt Wissenschaft, Turbokapitalismus statt freiheitlicher Marktwirtschaft und eine … (totalitäre) mediengestützte Oligarchie statt einer durch souveräne Individuen in respektvollen Dialogprozessen kultivierte Demokratie haben.

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Wen das noch interessiert: zur Stützung dieser Aussage wären meine bevorzugten Referenzen inzwischen die folgenden: 

plakativ  -  kurz  -  mittel  -  lang  -  aktuell

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Wir erleben eine kulminierte Systemkrise, die im Kern eine geistige Krise ist. Bedauerlicherweise gilt, was Tom Montalk wie folgt formuliert: Die meisten Menschen sind schlampige Denker und haben Persönlichkeiten, die durch gesellschaftliche Erwartungen, fehlbare Autoritätspersonen, biologische Antriebe und die fünf Sinne geprägt sind. Und, wie ich hinzufügen würde: Unser gegenwärtiges Gesellschaftssystem unterstützt diese ubiquitäre geistige Beschränktheit durch das, was ich bereits andernorts unsere Wahrheits- bzw. Meinungsindustrie genannt habe: ein Kartell aus Massenmedien und Experten der materialistischen Wissenschaft, die heute das Erbe der Priesterschaft der alten Religionen angetreten haben.

Zu einer geist- und liebevolleren Gestaltung unseres Gemeinwesens werden wir dagegen in dem Maße voranschreiten können, wie es einer nennenswerten Zahl von uns gelingt, die Beschränkung unseres Weltbildes auf die materialistische Außenperspektive der Dinge zu überwinden und zu einem ganzheitlichen Verständnis der multidimensionalen Struktur unseres Kosmos - und unserer Individualität - durchzudringen. (Laut Burkhard Heim, dem bedeutendsten Physiker des zwanzigsten Jahrhunderts, leben wir in einer sechsdimensionalen Welt, die wiederum in einen zwölfdimensionalen Hyperraum eingebettet ist.) Und erst dann, wenn wir als Individuen ausreichend gelernt haben, unser Leben durch diesen mehrdimensionalen Raum zu navigieren und unsere gesellschaftlichen Einrichtungen darauf ausgerichtet haben, solches zu unterstützen anstatt es wie bisher zu behindern, erst dann werden wir die notwendige Grundlage haben, um für all die anderen drängenden Probleme unseres Zusammenlebens auf diesem Planeten gemeinsam vernünftige Lösungen zu finden.

Wir stehen in der Tat mitten in einem DJIHAD, denn dieses Wort bezeichnet im Kern einen inneren Kampf, ein Ringen zweier gegensätzlicher Kräfte um die menschlichen Seelen - in welchem eben unsere Meinungsindustrie, als Meinungsindustrie der Herrschenden, schon lange Partei ergriffen hat. Es ist dies, wie es im Bereich der Medizinkritik einmal jemand sehr prägnant formuliert hat, das Ringen zwischen einer evidenzbasierten und einer eminenzbasierten Sichtweise: Wollen wir in unseren Bemühungen um Wahrheitsfindung vorrangig auf Erfahrung und Logik setzen oder vorrangig auf anerkannte Autoritäten und herrschende Meinung? Oder, philosophisch noch tiefer ausgedrückt: Ist es das sich souverän seines Verstandes bedienende Individuum oder der durch bestimmte Prozeduren erzeugte gesellschaftliche Konsens, den wir in letzter Instanz darüber entscheiden lassen, was wahr ist? 

Zur Illustration mag ein weiterer Brocken aus besagter vorgestriger Fernsehsendung dienen: trotz erdrückender Beweislast, hieß es da, würden einige Unentwegte doch tatsächlich immer noch an einer islamistisch-terroristischen Urheberschaft der Sprengung des World-Trade-Centers am 11.09.2001 zweifeln. So geht das also: Dutzende, ja hunderte von Zweifeln, Überlegungen, Argumenten und Expertisen, die weltweit in fast zwanzig Jahren zusammengetragen wurden, werden mal eben durch drei markig in den Raum gesetzte Worte beiseite gewischt - weil sich das Fernsehen einbildet, eben dazu die Macht zu haben: einfach zu definieren, was Wahrheit ist.

Nun, genau diese Macht sind sie offensichtlich gerade im Begriff zu verlieren.

Darüber mag doch nun wirklich Freude aufkommen...

Mein persönliches Special zur „Corona-Krise“:

Datum: 22. März 2020

Nachfolgend präsentiere ich ein Menu der aus meiner Sicht wichtigsten Texte zur Einschätzung dessen, was gegenwärtig über uns hereinbricht. Kurzfassung: Wir erleben zum Glück keine globale Gesundheitskrise - jedenfalls keine, die gravierender wäre als jede bisherige Grippewelle auch. Dafür aber erleben wir eine alarmierende gesellschaftspolitische Krise, gewissermaßen die Kulmination der chronischen Systemkrisen, die sich in den letzten Jahrzehnten zugespitzt haben - und die dafür gesorgt haben, dass wir Ideologieproduktion statt Wissenschaft, Turbokapitalismus statt freiheitlicher Marktwirtschaft und eine faschistoide mediengestützte Oligarchie statt einer durch souveräne Individuen in respektvollen Dialogprozessen kultivierte Demokratie haben.

Hier sind - was die aktuelle Lage betrifft - meine Zeugen.

(1) Hans Tolzin vom Internetportal „impfkritik.de“:

https://www.impfkritik.de/pressespiegel/2020031401.html

(2) Der Münchner Psychotraumatologe Franz Ruppert in einem aktuellen Aufsatz, der auf seiner Internetseite franz-ruppert.de als Download erhältlich ist: Corona-Wahn.pdf

(3) Der Lungenfacharzt Medizinethik-Experte Dr. Wolfgang Wodarg (im Interview):

https://youtu.be/Dk8wqJbNhq0

(4) ...und ein schmissiger Kommentar (von vielen) aus dem gerade zu diesem Thema sehr empfehlenswerten Internetportal „RUBIKON- Magazin für die kritische Masse“:

https://web.archive.org/web/20200328180809/https://www.rubikon.news/artikel/die-pseudo-krise

Was könnte denn dies alles nun - mag man sich, nach Luft schnappend, fragen -

gesellschaftspolitisch zu bedeuten haben? Geduld und strapazierfähige Nerven vorausgesetzt, findet der interessierte Leser vielleicht Antworten irgendwo im Zwischenraum zwischen den beiden folgenden Einschätzungen.

(A) Anselm Lenz im oben erwähnten RUBIKON:

https://web.archive.org/web/20200326163648/https://www.rubikon.news/artikel/das-notstands-regime

(B) Peter Denk in seinem - nach Anmeldung im Internetportal http://krisenrat.info/newsletter.html erhältlichen -„Denkbrief-Updatef“ vom 19.3.2020.

Lasst euch, liebe Mitmenschen, nicht unterkriegen - tut das Eure und genießt den Frühling.

Aus meinem Werktagebuch:

Datum: 24. Dezember 2019

Für ein freies Geistesleben, wie wir es zur Gestaltung eines wirklich humanen Gemeinwesens brauchen,

ist folgender Unterschied von großer Bedeutung: reagiere ich auf Andersdenkende ideologisch (das hieße einordnend) oder heuristisch (das hieße einfühlend um Erfassung ihres Standpunktes bemüht)?

Oder, wie ich bereits vor fünf Jahren schrieb (siehe weiter unten, Eintrag vom 11. Februar 2015):

Der wahrhaft Gläubige ist nicht der, der seinen Mitmenschen opfert um sein Weltbild zu ehren,

sondern der, der sein Weltbild opfert, um seinen Mitmenschen zu ehren.

Gestern fand ich zu diesem Thema in einem Buch mit Channelings aus den Neunzigern folgenden Eintrag:

„Ihr müßt nicht alle einer Meinung sein. Auch bei uns gibt es die Vielfalt verschiedener Meinungen, ebenso wie im Positiven Geistigen Reich. Doch wir klären unsere Unterschiedlichkeiten mit unserem Herzen, mit tiefem Respekt für den anderen, und nicht aus dem Ego heraus. Deswegen verletzen wir uns nicht gegenseitig, auch wenn wir verschiedene Auffassungen haben. Sie dienen uns dazu, die Vielfalt Gottes im anderen besser verstehen und achten zu lernen. In der Vielfalt der Meinungen und Sichtweisen bildet sich etwas Neues heraus, etwas Wunderbares, das die Vielfalt in der Einheit und die Einheit in der Vielfalt zum Ausdruck bringt.“

(Durchsage aus der geistigen Welt, von „Ashtar Sheran“ an Savitri Braeucker, am 17. März 1996,

abgedruckt in Smith; Braeucker: Mutter Erde wehrt sich. Über die Heilung des Planeten und die Aufgabe der Sterngeborenen. Jestetten, Govinda-Verlag 1997/2001, S.270)

Aus meinem Werktagebuch:

Datum: 21. November 2019

Die Bestrebungen von uns Menschen, unserer Verbindung mit dem Großen Ganzen materiellen Ausdruck zu verleihen - etwa durch Worte, Gesten, Symbole und Rituale, Beziehungen und Organisationen - können zu Erfahrungen heilsamer Verbundenheit oder heilloser Zerstrittenheit führen. Unter welchen Umständen das eine oder das andere der Fall ist, erscheint mir gerade als eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Forschungsfragen.

Aus meinem Werktagebuch:

Datum: 14. November 2019

„Verschwörungstheorie...“

...schallt es mir entgegen, wenn ich manchen intelligenten aufgeschlossenen Mitmenschen gewisse Hintergrund-Informationen zur Weltlage andienen will.

Was wurmt mich daran?

Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn sich jemand für Zusammenhänge und Hintergründe der Krisen unseres Gemeinwesens nicht interessiert und es viel wichtiger findet, seine oder ihre Energie auf die konkreten Themen des persönlichen Lebens zu konzentrieren, um dieses so zu führen, dass es ihm und seinen Mitmenschen - oder ihr und ihren Mitmenschen - gut tut. Im Gegenteil: wenn wir alle dieses Prinzip konsequent verfolgen würden, müssten wir uns über größere politische Probleme nicht mehr allzu viele Gedanken machen.

Ich störe mich aber daran, wenn Menschen, die sich durchaus für die über ihr persönliches Leben hinausreichenden Zusammenhänge interessieren und sich regelmäßig über die Weltlage informieren wollen, dieses lediglich durch die Konsultation von Tagesschau, Spiegel oder Focus, Stern, Zeit, taz, Süddeutscher usw., also des sogenannten Medien-Mainstreams tun und sich daraufhin mehr oder weniger aktiv in den Chor derjenigen einreihen, die davon abweichende Sichtweisen mindestens ignorieren, wenn nicht gar diffamieren.

Denn zu dem Unrechtssystem, was seit Menschengedenken unermeßliches Leid verursacht, tragen wir alle bei, - [vgl. meine Eintragung weiter unten, vom 9. Oktober 2017 über die „dreifache Verwicklung“] - indem wir dessen Propaganda konsumieren, mit dessen Geld wirtschaften und dessen Technik benutzen. Zu Letztgenanntem sind wir mittlerweile durch die Eigendynamik unserer technischen und wirtschaftlichen Systeme in hohem Maße gezwungen, bezüglich des Erstgenannten aber bleiben uns gewisse Freiheitsgrade, die uns - wenn wir sie denn konsequent nutzen - ermöglichen würden, in der Gestaltung unseres Gemeinwesens einen anderen Kurs einzuschlagen.

Die Architekten dieses Unrechtssystems arbeiten zwar daran, uns auch diese Freiheiten immer mehr zu beschneiden. Doch im Moment sind es wohl überwiegend innere, psychologische „Systemzwänge“, die uns vielleicht an deren Nutzung hindern. Diese aber überwinden zu helfen ist mir ein Herzensanliegen.

Damit man nicht eines Tages sagen muss:

Als sie die Rechtspopulisten niederbrüllten, habe ich geschwiegen, denn ich bin ja kein Rechtspopulist.

Als sie gewisse neoliberale Politiker niederbrüllten, habe ich geschwiegen, denn ich bin ja kein solcher.

Als sie die Wertkonservativen niederbrüllten, habe ich geschwiegen, denn ich bin ja kein Wertkonservativer.

Als sie die Kritiker globalistischer Geopolitik verächtlich machten, habe ich geschwiegen, denn ist nicht Globalisierung unvermeidlich und Amerika Garant unserer Freiheit?

Als sie die Zweifler an Klima- und Genderpolitik niederbrüllten, habe ich geschwiegen, denn warum sollte man an etwas zweifeln, was wissenschaftlich abgesegnet ist?

Als sie die Impfkritiker und Befürworter einer ganzheitlichen Heilkunde ins Abseits drängten, gab es niemanden mehr, bei dem ich Hilfe suchen konnte, als mich die Zivilisationskrankheit auffraß.

Das Neueste...

Datum: 25. Oktober 2019

Ich wollte mich eigentlich nicht mehr so sehr mit Leserbriefen und Stellungnahmen aller Art verausgaben, die meist doch ohne irgend eine Resonanz verpuffen. In den letzten Wochen aber konnte ich mich nicht zurück halten, als ich feststellen musste, wie beschämend unkritisch gleich zwei Organisationen, denen ich angehöre - nämlich die Psychotherapeutenkammer und die GLS-Bank - sich mit dem aktuellen Klimakatastrophen-Hype identifizieren.

Anbei die Dokumentation meiner jeweiligen Stellungnahmen:

Nummer eins: 2019-0908anGLS.pdf

Anmerkung (18.12.19): Die hier unter (3) genannte Internetverknüpfung ist bereits nicht mehr zugänglich;

ersatzweise kann der betreffende Artikel aufgerufen werden unter:

https://web.archive.org/web/20191112203628/https://frieda-online.de/klimawandel-und-gehirnwaesche/

Nummer zwei: 2019-1020anPTJ.pdf

Anmerkung: In der Folgeausgabe dieser Zeitschrift ist die rege kontroverse Debatte dokumentiert, die durch jenen Artikel in der Kollegenschaft ausgelöst wurde, darunter auch mein Beitrag. Siehe folgende Verknüpfung:

Leserbriefe_zu_Chmielewski@PTJ4:2019.pdf

Der Artikel, auf den sich dies alles bezieht, ist zu finden unter:

https://psychotherapeutenjournal.de/archiv (dort klicken auf 2019 / Download Ausgabe 3).

...und eine Art Zwischenbericht

Datum: 25. Oktober 2019

Wie ihr seht, habe ich hier zwei Jahre lang keine neue Eintragung mehr veröffentlicht. Das Aneinanderreihen von Kommentaren zu diesem und jenem geriet mir auf Dauer denn doch etwas zu unübersichtlich; ich bemühe mich derzeit um eine Neugestaltung dieser Seite. Um dem geneigten Leser derweil gleichwohl eine Orientierung zu geben, wo und wie ich mich politisch-philosophisch zur Zeit verorte, hier nur der Hinweis auf zwei Internetportale, die mir im Verlauf des vergangenen Jahres wichtig geworden sind.

Da ist zunächst das von Thomas Minderle alias Tom Montalk, der in bewunderungswürdiger Einzelarbeit ein beachtliches grenzwissenschaftliches Kompendium zusammengestellt hat, das ich bei näherem Studium im vergangenen Winter immer mehr schätzen gelernt habe. ...

[Anm.(März 2022): Näheres dazu siehe mittlerweile >hier] ...

Die Essenz der Botschaft von „Montalk“ ist in drei kurzen Videos gut dargestellt, die mitsamt Transkription auf seiner Netzseite dementsprechend an prominenter Stelle stehen, in der deutschsprachigen Version aber etwas versteckt sind. Daher biete ich deren Text (mit etwas optimierter Übersetzung) auch hier noch einmal an:

MontalkEssenz.pdf

Da Tom so freundlich war, meine von ihm übernommenen Übersetzungen mit meiner Adresse zu verknüpfen, durfte ich darüber im letzten Sommer Beate Wiemers kennen lernen, eine freie Journalistin, die in ihrem Blog namens FRIEDA eine sehr ansprechende Sammlung von Texten präsentiert, die verschiedene Aspekte unseres Zeitgeschehens auf weltoffene und zugleich angenehm profunde Weise beleuchten.

https://web.archive.org/web/20200926122002/https://frieda-online.de/frieda-das-inhaltsverzeichnis/

[Anm.(März 2022): Leider inzwischen vom Netz genommen - teilweise über archives.org auffindbar]

Aus meinem Werktagebuch:

Datum: 9. Oktober 2017

Über die dreifache Verwicklung und ihre Überwindung

(1)

Die auf Gottvertrauen beruhende Friedensordnung der ursprünglichen Menschheit auf dieser Erde ist durch ein diabolisch inspiriertes System von Gewaltherrschaft in den letzten fünftausend Jahren zunehmend in Bedrängnis geraten. Diabolische Herrschaft beruht im Kern auf nackter Gewalt. Sie erhält ihre anhaltende Stabilität aber durch die erfolgreiche Verführung einer großen Zahl von Menschen zur bereitwilligen täglichen Teilnahme an "Todestechnik", "Wucherwirtschaft" und "Propagandapresse", was ich zusammengefasst hier als "dreifache Verwicklung" bezeichnen möchte.

(2)

In den letzten Jahrzehnten spitzt sich die Dynamik dieses komplexen Systems zu, zugleich aber auch die Aktivität eines aufklärerischen Geistes, der Menschen befähigt und motiviert, eben diese Dynamik zu überwinden, sie durch Erkennen zu transzendieren. Das wiederum geht nicht reibungslos oder bruchlos; das Ringen zwischen beiden hier bezeichneten Kräften kann als die entscheidende Auseinandersetzung der heutigen Zeit angesehen werden.

(3)

Das Thema "Todestechnik" wurde vor knapp 50 Jahren in einer machtvollen Protestbewegung, der Ökologiebewegung, aufgeworfen. Meine Generation erinnert sich noch gut an die erst starken Gegenkräfte, an den schließlich beeindruckenden Erfolg dieser Bewegung - und an den merkwürdigen Effekt, dass sie heute zugleich allgegenwärtig und zahnlos geworden, fast paralysiert erscheint. Was ist hier geschehen?

(4)

Das Thema "Wucherwirtschaft" erlebte mit der Finanzkrise vor zehn Jahren seinen Durchbruch aus eingeweihten Zirkeln in eine breite Öffentlichkeit - erfuhr sofort aber ebenfalls einen machtvollen Gegendruck in Richtung Verzerrung, Verwässerung, Trivialisierung und Umlenkung der Kritik dort, wo sie wirklich systemrelevant wird.

(5)

Weil es nicht nur 'der Dritte im Bunde', sondern auch der Schlüssel zur Überwindung vieler anderen Fehlentwicklungen ist, verdient heute das Thema "Propagandapresse" wie nichts anderes 'auf den Schild gehoben' zu werden. Seit der Jahrhundertwende arbeitet eine 'Wahrheitsbewegung' an genau diesem Thema, von ihren Gegnern als "Verschwörungstheoretiker" diffamiert; Schlagworte wie "Lügenpresse" oder "Wutbürger" wurden geläufig. An immer mehr Beispielen vor allem aus dem Bereich geopolitischer Tagesereignisse wird ein großer Teil offizieller öffentlicher Verlautbarungen als Propaganda bloßgestellt.

(6)

Am Thema "Propagandapresse" spitzt sich der Kampf zwischen gewaltbereiter Herrschafts- und unbedingter Friedensorientierung der Menschheit aktuell intensiv zu. Wir erleben eine Spaltung zwischen Verteidigern der bestehenden Un-Ordnung, die sich selbst als kritische Geister sehen, und Befürwortern einer aufklärerischen Systemüberwindung, die von ihren Gegnern als gefährliche, ignorante "Ewiggestrige" missverstanden und diffamiert werden.

(7)

Mein größtes Interesse ist in dieser Situation darauf gerichtet, dem kollektiven Bewusstsein zu einer angemessenen Symbolisierung und triangulierenden Überwindung eben dieser Spaltung zu verhelfen.

Aus meinem Werktagebuch:

Datum: 14. August 2017

Zum Glück muss man nicht alles selber machen!

Als Mensch, der sich mit wachem Geiste immer wieder Gedanken, oft auch Sorgen, um die Weltlage macht und der dabei trotz vieler deprimierender Erfahrungen nicht aufhören kann und will an die grundlegende Macht mensch-lichen Bewusstseins zu glauben, kultiviere ich seit Jahrzehnten schon Wünsche in mir, eines Tages einen großen Wurf zu landen, eines Tages mit meiner Schöpferkraft entscheidend dazu beizutragen, dass eine neue "Große Geschichte" zur Welt kommt: dass wirkmächtig, überzeugend, begeisternd eine Vision artikuliert wird, die der Welt auf allgemein verständliche Weise zeigt, wo wir stehen, worauf es ankommt und was zu tun ist.

Dabei hatte ich immer wieder mit dem Umstand zu ringen, dass eine solch hochgesteckte Erwartung durch mich selbst nicht wirklich erfüllbar schien, schon gar nicht im Alleingang, zumal ich bis vor kurzem meist anderes zu tun hatte. Dann war es immer wieder erleichternd, auf Menschen zu stoßen, die es einfach gemacht hatten, die meinen Wunsch nach einem solchen aufklärerisch visionären Wurf auf ihre Weise umgesetzt hatten - von Erich Fromm oder Dieter Duhm in den 70er/80er Jahren über Jeremy Hayward und Ken Wilber um die Jahrhundertwende bis zu Armin Risi im letzten Jahrzehnt.

Und nun bin ich im letzten viertel Jahr gleich auf dreifache Weise durch die Erkenntnis beglückt worden, dass ein Impuls, den in die Welt zu setzen ich mir sehnlichst gewünscht hatte, bereits existierte - teils schon seit vier, fünf Jahren. Alle drei "sprechen mir aus der Seele", alle drei hätten in der Zielrichtung ihrer Intention, aber natürlich nicht in der Qualität ihrer Ausführung "auch von mir sein können." Daher erlaube ich mir hier einen werbenden Hinweis auf dieselben.

Wie oft habe ich nicht darüber nachgedacht, ein BUCH zu schreiben, weil das relativ gesehen noch das einfachste ist und weil ich mit Sprache ganz gut umgehen kann. Das brauche ich nun vorerst nicht zu tun. Nachdem viele andere schon in diese Richtung vorgearbeitet haben, hat in jüngster Zeit Charles EISENSTEIN besonders gut auf den Punkt gebracht, was auch ich sinngemäß hätte sagen wollen. Der Titel seines Werkes spricht für sich: "Die schönere Welt, die unser Herz kennt, ist möglich."

Oft aber dachte ich auch, wer liest denn heute noch Bücher? Es bräuchte einen FILM: einen auf dem hohen Niveau heutiger Videodesign-Kunst erstellten Dokumentarfilm, der vieles, was in dieser Art bereits durchs Netz geistert, auf eindrückliche Weise zu einer Botschaft zusammenfügt, welche dem irritierenden, spalterischen, hetzerischen und entmutigenden Medien-Mainstream ein positives, aufklärendes und motivierendes Gegenstück hinzugesellt. Dann entdeckte ich THRIVE von Foster Gamble ( https://www.youtube.com/watch?v=-pRfGVHU_Qg ): ein 2 Stunden-Film, der  - wenn auch am Anfang etwas zu esoterisch und im Schlussteil gewöhnungsbedürftig „Yes-We-Can“-amerikanisch daher kommend - in seinem Kernstück genau meinem Anliegen entspricht.

Und manchmal ging ich auch so weit zu denken, vielleicht gelingt es der Menschheit einmal doch noch, gar eine ORGANISATION zu gründen, die für eine wirklich wertorientierte Gestaltung des Gemeinwesens eintritt, obwohl vieles in der Art, von christlicher Kirche bis grüner Partei, so gründlich daneben gegangen ist. Die Piraten waren ein solcher Hoffnungsschimmer, bis sie im Shitstorm untergingen. Dann stieß ich auf Christoph Hörstels Projekt der DEUTSCHEN MITTE ( https://web.archive.org/web/20170929065237/https://deutsche-mitte.de/ ). Ein in meinen Augen überraschend klug aufgestellter Verein mit einem Programm, das ich, auch wenn ich selbst manches im Detail vielleicht anders formulieren würde, von A bis Z unterschreiben kann.

Katja Ebstein hatte also anscheinend recht: „Wunder gibt es immer wieder...“

Die einzige Frage, die bleibt, ist nun die, welche Aufgabe der Große Geist mir denn jetzt zuweisen wird - wo ich demnächst in Rente gehe und mich daher vielleicht noch mehr und anders als bisher „um die Welt kümmern“ kann..

P.S.

Für diejenigen, die sich für Foster Gambles THRIVE näher interessieren: Ich hatte mir exemplarisch, um einen ersten Eindruck von diesem Autoren zu bekommen, seinen Blog-Beitrag zur Wahl von Donald Trump angeschaut.

http://www.thrivemovement.com/election-reflections-and-open-letter-donald-trump.blog

Die Netzseite bietet eine automatische Übersetzung an. Diese ist aber mehr als holprig, sie enthält auch den einen oder anderen sinnentstellenden Fehler. Ich habe mir daraufhin erlaubt, sie „ein wenig zu lektorieren“: Gamble(dt).pdf

Betreff: zum Jahreswechsel: der „etwas andere“ Blick auf die Weltlage...

Datum: 31. Dezember 2016

In seinem jüngsten Schreiben hat Markus Rüegg mir wieder sehr aus der Seele gesprochen. Rüegg2016-1229.pdf


Den Rundbrief dieses fleißigen schweizer „Einzelkämpfers“ – https://gemeinschaften.ch – halte ich trotz formaler Schwächen (sehr unübersichtlich) für die beste mir bekannte „alternative Nachrichtenagentur“ – und eine solche wird in meinen Augen immer unverzichtbarer für Menschen, die sich von unseren oligarchenhörigen „Mainstream“-Medien nicht mehr täuschen lassen wollen.


Rüeggs Rundbriefen entnahm ich in den letzten Wochen auch die folgenden Hinweise auf Texte, die in knapper und eingängiger Form die derzeit aktuellen politischen Themen etwas realistischer und umfassender abhandeln.


Zur Migrationsthematik

http://zuerst.de/2016/11/23/migranten-als-rammbock/

Zur Weltlage nach Trumps Wahlsieg ein Interview mit Christoph Hörstel (Video):

https://web.archive.org/web/20210728191415/https://www.youtube.com/watch?v=dWyYD2b8k9o

Zur Situation in Syrien:

https://bumibahagia.com/2016/10/15/syrien-lagebericht-der-friedensdelegation/

[Ergänzung (August 2017): Was die historischen und politischen Hintergründe der Ereignisse in Syrien und dem Nahen Osten generell betrifft, sind die Bücher von Michael Lüders „Wer den Wind sät" und "Die den Sturm ernten" sehr informativ.]


Darüber hinaus eine knappe Einschätzung der internationalen Politik (kurz  v o r  den US-Wahlen) durch Kai Ehlers:

Ehlers2016-1107PutinsNotruf.pdf

Warum wir aber unseren „normalen“ Medien immer weniger trauen können, erklärt nach meiner Kenntnis besten der Kollege Rainer Mausfeld:

Video: https://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M

Zusammenfassung inTextform: http://www.nachdenkseiten.de/?p=26804

Tagebuch-Eintragungen

Über Egoismus und Rassismus

Datum: 9. Dezember 2016

„Rassismus“ (verstanden im weitesten Sinne wie z. B. auch von Arnold Mindell: als Beurteilung von Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozio-kulturellen Gruppe) ist die kollektive Entsprechung zu jener egozentrischen Selbstüberhöhung, die wir gemeinhin „Egoismus“ nennen: die Überbetonung des äußeren, materiellen, bedürfnis- und machtorientierten menschlichen „Ego“ zu Ungunsten unseres wahren, inneren, „höheren“ (oder tieferen) Selbst, in dem sich jene Quelle allen Seins holografisch wiederspiegelt, die wir traditionell „Gott“ nennen. Beide „-ismen“ führen in die Irre, lenken ab vom wahren Leben, von dem, worum es wirklich geht.

Und genauso rassistisch wie es ist, einen bestimmten Stamm, ein bestimmtes Volk, eine bestimmte Kultur der Menschheit als das auserwählte Volk Gottes zu betrachten, genauso rassistisch ist es, eine solche Teilgruppe der Menschheit als den ewigen Inbegriff alles Bösen anzusehen: Die Juden, die Deutschen, die Briten, die Katholiken, die Muslime, die Amis, die Russen, die Chinesen oder wer auch immer sind weder das eine noch das andere.

Der Teufel ist genauso wenig ein Rassist wie Gott einer ist. Er bedient sich aller Menschen und jeder menschlichen Subkultur, die seines Geistes sind, die also fälschlich einen Teil für das Ganze, ein Geschöpf für den Schöpfer halten und sich dementsprechend aufführen. Selbstverständlich also ist der Zionist, der angelsächsische Imperialist, der deutsche Faschist „des Teufels“, wenn er sich wie ein solcher aufführt. Genauso selbstverständlich aber gibt und gab es immer deutsche, britische und jüdische Menschen, die sich ehrlich und erfolgreich um ein rechtschaffenes Leben bemühen.

Denn auf der anderen Seite gilt das Gleiche: Im Frieden Gottes ruhen nicht diejenigen, die sich eine bestimmte Bezeichnung an die Brust heften, sondern die, so Christus, „den Willen tun meines Vaters im Himmel“ - und der ist bekanntlich: „Weisheit, Unendlichkeit und Liebe“ - eine Lebensführung, eine Kultur, die geprägt ist von reiner Weisheit, unendlicher Schöpferkraft und bedingungsloser Liebe. Sobald wir uns für diesen Weg entscheiden und uns darin gegenseitig unterstützen, sind wir auf der richtigen Seite, wo auch immer wir kulturell herkommen.

Datum: 23. und 27. Dezember 2015

Eine eingehendere Reflektion verdient das Wirken des diabolischen Medienapparates, der die Schattenaspekte des menschlichen Daseins (unser diabolisches Potenzial), nachdem sie im Transzendenten nicht mehr symbolisiert sind und in der individuellen und kollektiven Psyche (wo Jung sie dann lokalisiert) nicht zu begegnen gewagt werden, auf Teile der Menschengemeinschaft projiziert und damit ,Sündenbockdynamiken‘ erzeugt.

Die Antifaschisten, Global-Kapitalisten und Zionisten unserer Tage machen den gleichen Kardinalfehler wie die von ihnen verteufelten Nationalsozialisten: Sie versuchen, das unermesslich Böse (1) auf eine bestimmte Menschengruppe zu projizieren und dort (2) mit Gewalt zu bekämpfen und erkennen nicht, dass sie genau dadurch dessen Macht mehren (oder aber sie wissen es durchaus und tun es extra mit Absicht?!?).

Notiz aus meinem Werktagebuch

Datum:11. Mai 2016

Wie die (in ihrer Destruktivität durch die Patriarchatsforschung bis hin zu W. Reich beschriebenen) Sippenstrukturen Unfrieden hervorbringen, beschreibt Rafik Schami (in „Die Dunkle Seite der Liebe“). Wie jene Versuche einer sippenübergreifenden Friedens-Ordnung, die auf rationaler Organisation beruhen (vom Jesuitenorden bis zum preußischen Staat), dieses Ziel solange verfehlen, wie sie formale Unterordnung statt echter, qualitativer Führungskompetenz kultivieren, beschreibt derselbe Autor - anhand seiner Klosterkapitel - ebenfalls!

Tagebuch-Eintragung

Datum: 8. Mai 2016

Diabolische Macht auf Erden beginnt dort, wo Menschen meinen,

-erkannte Fragmente von Weisheit für alle festschreiben,

-zur Meisterung ihres Lebens über materielle Güter verfügen und

-zu diesem Zweck andere Wesen ausbeuten, beherrschen und töten

zu müssen und zu dürfen.

Von: Peter Berner <pberner@ag-ora.de>

Datum: 1. Juli 2015 06:54:50 MESZ

An: ...(einen Freund)...

Betreff: Aktuelles und Grundsätzliches..

Lieber ...,

wenn man die aktuelle Medienberichterstattung zu Griechenland (wie zum Beispiel gestern abend die ARD-Sondersendung "Griechenland am Scheideweg" von 21.45 bis 22.15) auf den Punkt bringt, lautet sie:

1) es gibt keine Alternative zum globalen Kapitalismus,

2) es gibt keine Alternative zu militärischer Blocklogik und Machtpolitik,

3) es ist sowieso alles so kompliziert, dass ihr es nicht blickt, sondern den Experten glauben müsst -

also, ihr Völker: Fresst oder sterbt!

- und tröstet euch mit einem hippen Konsumleben aus Mode, Computerspielen etc.

....... ....... Dein Peter

Tagebuch-Eintragung

Datum: 11. Februar 2015

Das Gesetz (tora), im Herzen erkannt und befolgt, schafft Einklang mit dem Willen Gottes,

welcher ist Weisheit, Unendlichkeit und Liebe.

Das Gesetz, in Stein gemeißelt, ist ein erster Schritt in die diabolische Distanzierung.

Das Begehren, in Liebe umfangen, vollendet das Sein im Frieden Gottes.

Das Begehren, auf den Thron gehoben, (zer-) stört das Sein im Frieden Gottes.

Alláhu akbar!

(zu deutsch: „Gott ist größer“ - als alle Vorstellungen, die wir uns von ihm machen)

Sobald wir also aufhören, das in Stein gemeißelte Gesetz als ein Absolutum zu respektieren

und beginnen, dem Gesetz des Herzens zu folgen,

verwandeln wir unsere Welt der Richtungskämpfe in eine dialogische Kultur.

Der wahrhaft Gläubige ist nicht der, der seinen Mitmenschen opfert um sein Weltbild zu ehren, sondern der, der sein Weltbild opfert, um seinen Mitmenschen zu ehren.

Alláhu akbar!

Von: Peter Berner <pberner@ag-ora.de>

Datum: 20. Januar 2015 20:24:06 MEZ

An: leserbriefe@shz.de

Betreff: Husumer Nachrichten heutige Ausgabe

Sehr geehrte Damen und Herren

In der Titelstory Ihrer heutigen Ausgabe nennen Sie die "PEGIDA"-Bewegung "islam- und asylfeindlich". Dabei hätte bereits eine kurze Internet-Recherche offenbart, dass beide Vorwürfe sachlich nicht zutreffend sind. [Begründung: siehe Anhang] Halten Sie derartige Grobheiten auf Stammtischniveau wirklich für verantwortungsvollen Journalismus? Gilt denn das Toleranzgebot [Spoorendonk: "Respekt und Akzeptanz"] in Ihren Augen nur gegenüber Menschen aus fremden Kulturen, nicht aber für Mitbürger, die anderer Meinung sind? Das wäre doch wohl Rassismus mit umgekehrtem Vorzeichen!

In der Hoffnung auf künftig fairere und ausgewogenere Berichterstattung verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,

Peter Berner, Husum

Psychotherapeut

Anhang - aus dem Positionspapier der PEGIDA vom 10. Dezember 2013:

PEGIDA ist FÜR die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten. Das ist Menschenpflicht!

PEGIDA ist FÜR den Widerstand gegen eine frauenfeindliche, gewaltbetonte politische Ideologie aber nicht gegen hier lebende, sich integrierende Muslime!

Einleitungstext zur zeitweilig betriebenen Internetseite

ResPublica-Manifest.de

Datum: 31. Dezember 2014

Hier entsteht ein Internetportal, das Menschen miteinander in Verbindung bringen kann, die sich in schwerer Zeit um ein rechtschaffenes Leben bemühen. Ausgangspunkt ist das folgende Manifest.

ResPublica

In der heutigen Zeit nämlich droht ein solches rechtschaffenes, gutes Leben zunehmend zwischen den Mühlsteinen eines privatisierungswütigen Gangstertums* auf der einen Seite und eines totalitären Verstaatlichungswahns auf der anderen Seite zerrieben zu werden.

* (einer internationalen diabolisch inspirierten Oligarchie totaliär intrigierender Eliten - einer wahrhaften I.d.i.O.t.i.E)

Eine Art Weihnachtsbotschaft... (aus meinem Werktagebuch)

Datum:20. Dezember 2014


Mitmenschen! Wir sind als ,Elbenvolk‘ gemeint! Wir sind als gottesgleiche unverletzliche ewig lebende Lichtwesen mit Königswürde auf diese Erde gekommen, um ihre Schönheit durch unsere Liebe und Schöpferkraft zu potenzieren - ja, auch um dabei ins Dunkel gefallene Seelen zur Umkehr einzuladen!

(Zwischenzeitlich hat das Dunkel überhand genommen.)

Schluss mit jeglicher Unterstützung für den spaltenden Geist und sein diabolisches Imperium:

Schluss mit der Vorherrschaft der materialistischen Energie & Ideologie und ihrer Wahrheitsindustrie - für eine Kultur ganzheitlicher Selbst- und Welterkenntnis, freier Bildung und freier Presse!

Schluss mit einem ,technischen Fortschritt‘, der die Erde ausplündert und die Menschen invalidisiert - für eine liebevolle Besiedlung unserer Heimatplanetin ... und eine geistig-seelische Wachstumskultur - GAIAPHILIE! - mit sanfter Technik, ,Cradle-to-cradle‘...

Schluss mit dem wirtschaftlichen und militärischen Imperialismus der globalen Finanz-Oligarchie und einer un-aufhaltsam wachsenden ,Gerechtigkeitsbürokratie‘ - für ein Geflecht intelligent-selbstregulierender Gemeinschaften als Basis kooperativen mittelständischen Wirtschaftens und gewaltfreier Konfliktaustragung!

Glaubt, denkt, fühlt und handelt für eine Wiederkehr des Himmels auf Erden!

Aus meinem Werktagebuch

Datum:10. März 2014

Alternativos: Zurück zu den Graswurzeln!

Ein Mitglied der verschaukelten Generation meldet sich zu Wort. [wurde verschaukelt? hat sich verschaukelt?]

Da haben wir - naiv - gedacht, alles wird immer besser und besser: zuerst das Wirtschaftswunder, dann (zugleich) der technische Fortschritt, und dann unsere soziale Intelligenz, welche dessen Schattenseiten ausgleicht - und eine Ökologiebewegung, die dafür sorgt, dass wir unsere Zukunft ganzheitlich, human und friedvoll gestalten. Unsere ersten Alternativprojekte hatten ihre Schönheitsfehler, und irgendwie mussten wir uns ja um Familie und Beruf kümmern, doch haben wir die Grünen und die taz in die Welt gesetzt und kriegen am Rande mit, wie „unser“ Denken immer mehr zur Selbstverständlichkeit für alle wird: erneuerbare Energien, Atomausstieg, jede Menge soziale und ökologische NGO‘s, die Zivilgesellschaft auf dem Vormarsch. Na also, geht doch!

(...und ich glaubte, mich guten Gewissens um meine persönliche Entwicklung kümmern zu können, weil das große Ganze in anderen, berufeneren Händen lag.)

Wirklich? In der gleichen Zeit scheint das schon etwas ältere ,Reformprojekt‘ der diabolischen Demokratur einer machtbesessenen Oligarchie, gestützt auf Todestechnik, Wucherwirtschaft und Propagandapresse (himmels-verdunkelnde Wahrheitsindustrie) unbeirrt weiter vorangeschritten zu sein, unsere braven ProtagonistInnen locker eingewickelt und smart kaltgestellt zu haben! Es wird Zeit, dass wir dessen Dynamik durchschauen, dass wir beginnen, uns unabhängig zu informieren, selbst zu denken, einfach zu leben und ein solidarisches Wirtschaften in lebendiger Gemeinschaft auszugestalten!

(Offenbar war die Zeit des ,Rückzugs‘ nicht verloren, war die Entwicklung von Lebensführungs- und Gemeinschafts-bildungskunst lebens-wichtig, sind nun „die Raumschiffe auf der Erde gelandet“ und es kann wirklich losgehen!)

Von: Peter Berner <pberner@ag-ora.de>

Datum: 4. Juni 2012 21:59:03 MESZ

An: leserbriefe@shz.de

Betreff: Husumer Nachrichten 2.6.12 Seite REGNO: "Ehrung für Einsatz in Libyen"

Wie bitte?

Da wird das libysche Volk, das niemanden bedroht und nichts getan hat außer einen exzentrischen Diktator zu ertragen, ein halbes Jahr lang aus der Luft bombardiert, zehntausende von Menschen getötet und verwundet, lebenswichtige Infrastruktureinrichtungen wie die Wasserversorgung in einem Wüstenstaat gezielt zerstört, ein wirtschaftlich gesundes blühendes Gemeinwesen in ein von Bandenterror gezeichnetes Bürgerkriegsgebiet verwandelt - und darauf soll irgend einer der beteiligten Soldaten auch noch stolz sein? Eher verdienen unsere dänischen Nachbarn Mitleid, dass sie keinen Westerwelle hatten, der sie aus diesem Krieg heraushalten konnte - welcher schließlich keinerlei Rechtsgrundlage hatte, also nur als verbrecherisch zu bezeichnen ist. Der offizielle Auftrag der UNO lautete, den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten. Was aber haben die Westmächte getan? Das genaue Gegenteil! 

Ich empfinde es als sehr bedrückend, dass der von den Nachrichtenagenturen geschürte Rufmord gegen die libysche Regierung, welcher das großen Morden begleitete, wie von nahezu allen großen Zeitungen auch von den Husumer Nachrichten mitgemacht wurde, dass auch jetzt im Nachhinein im gleichen Tenor weiter berichtet wird und - das Allerschlimmste - dass sich das gleiche Drama nun in Bezug auf Syrien und den Iran eins zu eins wiederholt. Ein bisschen mehr eigene Recherche und eigene Meinungsbildung würde Ihrem Blatt wahrhaft gut zu Gesicht stehen! Dann könnten wir zumindest stolz auf unsere Zeitung sein.

Mit fassungslosen Grüßen,

Peter Berner, Husum

Psychotherapeut

P.S. Nur ein Beispiel von vielen für einen Blick hinter die Kulissen:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/redaktion/-genozid-am-libyschen-volk-russische-aerzte-in-libyen-riefen-praesident-medwedew-um-hilfe.html