Vom spaltenden Geist zu integraler Politik -
über integrale Wahrheitsfindung als Basis einer humanen Gestaltung unseres Gemeinwesens.
Leitfaden für eine - individuelle und gemeinschaftliche - Bewusstseinsausrichtung, welche die Heilung von Mensch und Erde unterstützt.
Die folgenden Texte geben einen Überblick über die Spannweite des Themas.
0. (komprimierte Fassung, Essenz)
Unter paradiesischen Ausgangsbedingungen haben wir Menschen mehrheitlich zugelassen, dass diabolische Mächte erheblichen Einfluss auf unsere Welt gewannen. Heute ächzt die Erde unter dem aggressiven Machtstreben einer Clique psychopathischer Gangster und dem weitgehenden egozentrischen Desinteresse der allermeisten Menschen. Dabei sind wir eigentlich gottesebenbildliche Lichtwesen, von der Göttin Erde eingeladen, uns inkarnierend mit ihr zu vermählen und ihre Schönheit durch unsere Liebe und unsere Schöpferkraft zu potenzieren.
Wie konnte es geschehen, dass wir derart ‚in Sünde fielen'? Und wie erreichen wir unsere ‚Rückkehr ins Paradies'?
Wir haben täglich, stündlich, in jedem Augenblick die Macht und die Verantwortung, durch die Ausrichtung unserer Aufmerksamkeit entweder die „Hölle auf Erden“ oder den „Himmel auf Erden“ zu unterstützen. Wir können den „inneren Menschen“ (Henrich) kultivieren, das Hören auf die Innere Stimme (Kessler), auf Intuition und Gewissen üben und unsere Lebensführung damit in den Dienst des „moralischen Gesetzes in mir“ (Kant) stellen. Dabei können wir an den Auswirkungen unseres Denkens und Handelns überprüfen, ob wir auf der richtigen Spur sind.
Den Einfluss der dunklen Seite merken wir an ihren Auswirkungen Krieg, Beraubung, Ausplünderung der Erde, Krankheit, Seelenbelastung, Beziehungsvergiftung und Wahrheitsverdunklung; wir merken ihn insbesondere dann, wenn wir uns vor die Wahl zwischen einzelnen dieser Übel gestellt sehen. Hier hilft nur das entschiedene „weiche von mir, Satan!“ wie es Jesus in der Wüste ausgesprochen hat, das heißt die Zurückweisung solcher einengenden ‚Alternativlosigkeiten' vor dem Hintergrund des Wissens, dass ein umfassend gutes Leben sehr wohl möglich ist.
Die Nähe des lichtvollen Daseins merken wir an seinen Spuren einer friedvollen, entspannten Kohärenz mit den Merkmalen ungetrübter Weisheit, bedingungsloser Liebe gegenüber uns selbst, der Erde und allen Mitwesen und immerwährender Gestaltungsfreude in einem druckfreien Ewigkeitsraum. Basis einer Unterstützung dieses lichtvollen Seins ist das Erkennen der göttlichen Abkunft und Natur unserer selbst und unserer Mitwesen, welche Selbstliebe, Wertschätzung anderer und freudige Betätigung unserer Schöpferkraft wie selbstverständlich hervorbringt und eine umfassende Heilung von Mensch und Erde unterstützt.
1.
In einer Schöpfung, die von Liebe durchdrungen ist und in der nichts verloren geht, sind auch wir essenziell gesehen nicht verloren. Es gibt in der geschaffenen Welt „Zonen“ und „Zeiten“ von Verirrung und Verwirrung, die „früher oder später“ jeweils wieder ihr Ende finden. Alles ist gut. So gesehen (aus einer übergeordneten, abstrakten Perspektive gesehen).
Wenn wir unsere Betrachtung jedoch (und dies ist ein Akt freiwilliger Wahl) einige Schritte weiter in Richtung eines konkreten, verdichteten materiellen Universums bewegen, dann treffen wir dort unsere Gute Erde an, diese wunderbare Planetin, seit einer halben Million Jahren besiedelt von uns Menschen, wobei uns eine lange Liebes- und Leidensgeschichte verbindet. Denn lange schon, und in den letzten fünftausend Jahren besonders extrem, haben wir Menschen uns mehrheitlich „dunklen“ (einschränkenden, spaltenden) Bewusstseinsmächten verschrieben. Lange hat die Gute Erde in unermesslicher Liebe dieses Treiben ertragen, doch nun kann und will sie nicht mehr. Sie wendet sich inständig, mit zunehmender Intensität an die höheren Mächte des Himmels mit der Bitte, ihrem im Rahmen kosmischer Zyklen offenbar demnächst bevorstehenden Gestaltwandel eine große Reinigung vorauszuschicken – und an uns Menschen mit der Einladung, sie auch in diesem Neuanfang zu begleiten.
Dies aber erfordert eine grundlegende Transformation unseres Bewusstseins. Und hier sind wir gefordert. Am bisher Beschriebenen können und müssen wir nichts ändern („die Erde retten“ zu wollen ist Hybris der gleichen Art, welche ihr bisher soviel Schmerz zugefügt hat). Doch von unserem Denken und Tun hängt ab, wie genau (wie schmerzhaft, wie elegant, wie hässlich, wie schön) sich der beginnende Gestaltwandel und Neubeginn in unserer Besiedelung der geliebten Planetin vollziehen wird. Und das ist doch wahrlich Herausforderung genug!
2.
Was in diesen Umbruchzeiten Halt gibt, sind weder gedankliche Ordnungsbemühungen noch Klammern an leiblich-sinnliche Erfahrungen, sondern eine Orientierung an den Liebesbeziehungen zwischen uns Menschen untereinander und mit den Wesenheiten des Himmels und der Erde (Marko Pogacnik). „Eine herzensgeleitete, auf beseelt-integraler Wahrheitsfindung beruhende Lebensführung“, also eine aus der unsichtbaren (doch intuitiv wahrnehmbaren) göttlichen Ordnung, dem „reinen Bewusstsein“ oder kohärenten wissenden Feld gespeiste Lebens-Führungs-Kunst ermöglicht uns eine nachhaltig „humane Gestaltung des Gemeinwesens“ und damit eine „substanzielle Demokratisierung“ (vgl. meinen Text über „Integrale Humanentwicklung“). Eine kulturelle Revolution also gilt es zu gestalten, eine Umwälzung unseres Wissens, Könnens und Tuns – jede Menge Neugestaltungen gesellschaftlicher Strukturen und Institutionen kommen auf uns zu, die ohne eine psycho-spirituelle Erneuerung keine Chance auf Durchführbarkeit hätten, weil sie gar nicht vorstellbar geschweige denn wünschbar wären.
Basis dieser Erneuerung ist eine (Wieder-)Aktivierung unserer Verbindung mit den Mächten des Himmels in der täglichen Lebensführung. Dies führt zu einer Heilung, die sich als umfassende Balanciertheit und Ganzheit unseres Bewusstseins bemerkbar macht, also zu einer „holistischen“, „integralen“ Weiterentwicklung (oder Genesung) unseres Bewusstseins (je nach Weltbild). Phänomenologisch zeigt sich dies in Bewusstseinsqualitäten wie reine Weisheit, bedingungslose Liebe, anhaltende Lebensfreude, Frieden und Glück. Manche bezeichnen diesen Prozess als zweite, erweiterte Aufklärung. Die uns unterstützenden höher-dimensionalen Wesenheiten bringen die notwendige Bewusstseinsausrichtung auf die Formel: „Liebt euch selbst; respektiert eure Mitmenschen und ihren freien Willen; lernt, für eure Antworten nach innen zu gehen, und laßt euch von den Mächtigen nicht alles bieten.“ (Ashtar, 1992 über Smith/Risi 2001)
Techniken, die helfen, eine solch heilsame Bewusstseinsausrichtung in der konkreten Lebensführung zu verwirklichen, sind bereits jetzt in großer Zahl bekannt. Dies reicht von individuellen Kontemplations- und Meditationstechniken über achtsame Dialogformen (auch in Gruppen) bis zu Methoden lebendiger Großgruppenarbeit und Organisationsentwicklung sowie demokratischer Gemeinschaftsbildung. Diese Techniken sind überall auf der Welt aus der Praxis für die Praxis entstanden und befinden sich in atemberaubend rasanter Weiterentwicklung.
Meine Vision ist eine in integraler Spiritualität und authentischem Kontakt wurzelnde dialogische Wahrheits- und Entscheidungsfindung in der Res Publica, welche so für eine humane Gestaltung des Gemeinwesens sorgen - und damit dazu beitragen kann, den "Himmel auf Erden" zu verwirklichen. Im Einzelnen umfasst dieser (wie oben genannt) auf „beseelter Lebensführung“ beruhende Prozess essenzielle Heilkunde, eine "heilige Wissenschaft", inspirierte Projekt- und Unternehmensentwicklung und respektvollen, konstruktiven Journalismus (Michael Gleich).
Wenn es in dieser Phase etwas zu organisieren gibt, um die gewünschte Erneuerung zu unterstützen, dann sind es vielleicht Strukturen („Akademien“), welche der Weiterverbreitung und Weiterentwicklung des Wissens um solche Prozesse dienen – und eben Kultur- und Nachrichtennetzwerke, welche die Kunde von all dem Wunderbaren, was in diese Richtung überall auf der Erde möglich ist und schon geschieht, noch vernehmlicher in die Welt bringen und dem faktischen Monopol unserer derzeitigen auf Ängstigung, Spaltung, Aufwieglung und Entmutigung hinauslaufenden Mainstreammedien damit ein Ende setzen.
3.
Denn wir leben im zu Ende gehenden ‚Kali-Yuga’, dem Zeitalter der Spaltung. Dieses ist gekennzeichnet durch eine sich zuspitzende Gewaltherrschaft, die sich zu ihrer Aufrechterhaltung einer weitreichenden Wahrheitsverdunkelung bedient, erzeugt und getragen von zwei Seiten her: (A) einem bisher weit verbreiteten (aus Bequemlichkeit und Selbstherrlichkeit erwachsenden) Desinteresse der meisten Menschen und (B) der aggressiven Rührigkeit einer dia-bolisch geprägten kleinen Clique von Personen, die auf absolute Weltherrschaft aus ist.
Einzelne Schritte (Elemente) dieser Verdunkelung sind:
• Reduktion unseres Bewusstseins auf materialistische „3D“-Wahrnehmung und Vergessen unserer himmlischen Herkunft
• (Erzeugen der) Neigung zur Anlehnung an Experten, Autoritäten oder die Herde mehr denn an die Innere Stimme
• Herstellung undurchschaubarer Verhältnisse zur Verschleierung und Rechtfertigung von Herrschaft und Ausbeutung
• Errichten (und unkritisch akzeptierendes Nutzen) eines Monopols über das Nachrichtenwesen
und auf dieser Basis
• gezieltes Stimulieren künstlicher Spaltungen zwischen Ideologien, Klassen, Nationen, Rassen, Geschlechtern
• Propagieren oberflächlicher Ablenkungen und Vergnügungen (>„zahlenmäßige Berechnungen und körperliche Bedürfnisse“)
• Erzeugen anhaltender Unruhe in den Lebensbedingungen der Menschen
• Entschärfung ‚gefährlich’ werdender Aufklärungsimpulse durch teilweise Aneignung und Verdrehung der Stoßrichtung
• Direkter Rufmord oder Mord an unliebsamen Personen (-kreisen)
Statt einer Demokratie - also dem Zusammenwirken von aufrechten, ihrer Würde bewussten Menschen, die zuversichtlich in einen freien Prozess gemeinsamer Wahrheitsfindung und Willensbildung eintreten, aus welchem die optimale Gestaltung eines blühenden Gemeinwesens resultiert - haben wir also bislang eher noch eine Oligarchie: eine Tyrannei von Mehrheiten, welche sich mit einer Herrschaft selbsternannter Experten abgefunden haben, Ergebnis einer umfassenden ‚Meinungsindustrie’, welche vor allem Entmutigung, Entwürdigung und Entmündigung unterstützt. Diese wiederum ist Ergebnis des Wirkens hochaggressiver Minderheiten, deren Ziel eine totale Weltherrschaft ist und denen nichts heilig ist außer dieses Ziel selbst.
4.
Die gute Nachricht ist: die Herrschaft dieser dia-bolischen Elite beruht auf dem guten Glauben der Menschen, die sich ihr ausliefern. Je mehr Menschen erkennen, dass „der Kaiser nackt ist“, desto schneller stürzt diese Herrschaft wie ein Kartenhaus ein und der Weg wird frei für das eben skizzierte Demokratie-Szenario. Es zu verwirklichen erfordert nicht viel, aber dieses Wenige konsequent. Eben (in Anlehnung an oben genanntes Zitat): „liebt euch selbst, respektiert einander, lernt für eure Antworten nach innen zu gehen und vertraut eurer eigenen Schöpfungsmacht, die Ergebnis eurer Verbindung mit dem all-einen Urgrund ist, mehr als den ,Experten‘ der Herrschenden, lasst euch von diesen nicht mehr verblenden.“
Erstfassung (0.) 2012-0708
Erstfassung (1.-4.) 2012-0512